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Die Lukaskirche

Der Grundstein für die jetzige Kirche in Wörsdorf wurde 1736 unter der Regierung des Fürsten Carl zu Nassau, Graf zu Saarbrücken, Wiesbaden und Idstein gelegt. 1737 wurde die harmonisch gefügte, mit einem repräsentativen Mansardendach und Haubendachreiter versehene Kirche eingeweiht. Über die Vorläuferkirche ist wenig bekannt.

Innen ist die Kirche durch barocke Wand- und Deckenmalereien geschmückt. Im 19. Jh. wurden die Malereien übertüncht und erst in jüngerer Zeit wieder freigelegt. Dominierend sind die Portraits der zwölf Apostel an der Tonnendecke. Die meisten tragen ein Marterwerkzeug, mit dem sie nach der Legende getötet wurden.

Im dreiseitig geschlossenen Chor finden sich Wandbilder: Christus als Weltenherrscher und die vier Evangelisten mit ihren Symbolen. Die Kanzel im Stil des bäuerlichen Barock wurde in jüngster Zeit restauriert. Der Taufstein aus schwarzem und rosa Marmor trägt in seiner Inschrift die Jahreszahl 1741. Im Schiff befinden sich zwei schwarze Grabplatten aus Schiefer aus den Jahren des Dreißigjährigen Krieges, die uns über Wörsdorfer Pfarrer und Familien Auskunft geben. Die schön geschnitzten Kopfteile der Bänke sind überwiegend im Original erhalten.

Die Emporen zeigen Spruchfelder, die mit Goldschrift ausgelegt sind. Links und rechts des Eingangsbereiches befinden sich Bilder der Reformatoren Martin Luther und Johannes Hus, die im Jahre 2002 freigelegt wurden. Die Bilder sind mit wichtigen Merkmalen und Symbolen versehen:

Hus mit einem Bratrost und der Gans.
Luther mit der Heiligen Schrift und dem Schwan.

Weitere Informationen zur Lukaskirche können Sie auch dem aktuellen Flyer entnehmen.

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