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Ehrenamtliche predigen

Dekanat Hochtaunus: 22 LektorInnen in Amt eingeführt

Gruppenbild im Altarraum der Kirche.

Propst Oliver Albrecht hat 22 Menschen in einem Gottesdienste in ihren Dienst als Lektoren eingeführt.

„Brennen für den Glauben, aber nicht verbrennen”, war der erste von vier Gedanken, die Propst Oliver Albrecht den frischgebackenen Lektorinnen und Lektoren am vergangenen Sonntag (26.1.) in der evangelischen Kirche in Ober-Eschbach mit auf den Weg gab. In der vollbesetzten Kirche „Zur Himmelspforte” hat der Propst für Rhein-Main 22 Menschen in einem Gottesdienste in ihren Dienst als Lektoren eingeführt.

„Mit dem Ende ihrer 11-monatigen Ausbildung sind die Ehrenamtlichen nun in der Lage, einen Gottesdienst selbstständig zu gestalten und eine Predigt zu halten, für die sie entsprechende Vorlagen verwenden”, sagte Dekan Michael Tönges-Braungart. 

„Brennen sie für die Verkündigung!”

"Man soll es uns anmerken, dass das uns nicht egal ist - Gottes Sache in dieser verrückten Welt", appellierte Propst Albrecht an die 11 Frauen und 11 Männer. „Brennen sie für die Verkündigung, doch verbrennen sie nicht. Vergessen sie nicht, immer wieder aufzutanken”, so Oliver Albrecht weiter. Das Besondere sei Gott - die Menschen, die in der Verkündigung tätig seien, müssten nichts Besonderes leisten. „Wir sind nur die Boten. Aber wir sind nicht belanglos!” Mit seinem vierten Gedanken, verdeutlichte Albrecht den Stellenwert der Lektorinnen und Lektoren, die im Berufsleben zum Beispiel als Geschäftsführer oder Banker arbeiten. „Für ihren Dienst sind sie gut ausgebildet worden. Der Lektorendienst ist ein eigener Dienst in unserer Kirche. Sie sind nicht Pfarrerin oder Prädikant. Sie sind Lektorin und Lektor! Schwach wird man, wenn man versucht, andere zu imitieren.” Wenn Menschen nicht wüssten wer sie seien, würden sie ihr eigenes Handeln ängstlich, und das anderer Menschen skeptisch beobachten.


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